Dem Leben nicht mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben

Überall dort, wo Menschen im Leben begleitet werden, entstehen Beziehungen. Wenn wir in dieser Lebensbegleitung mit dem Thema Abschied, Tod und Trauer konfrontiert werden, dann stellt das eine große Herausforderung dar.
Vielfach gibt es Unsicherheiten im Umgang mit Menschen in dieser Lebensphase. Neben Schmerzen und anderen Symptomen kommen oft auch psychosoziale und spirituelle Fragestellungen hinzu.
Diese Situation führt oft zu Unsicherheiten auf Seiten des Hilfsbedürftigen und seiner Angehörigen.
Fazit: Das Sterben, der Tod – er bleibt traurig, schmerzlich und oft unbegreiflich. Und doch entsteht ein neuer Gedanke: Das Sterben – es ist der natürliche Ausklang eines Lebens. Es darf auch dort ausklingen, wo es gelebt wurde: In den Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Inhalte der Fortbildung:
• Wenn das Leben zu Ende geht – Bedürfnisse des Sterbenden
• Lebensqualität verbessern - Umgang mit begleitenden belastenden Symptomen
wie Schmerzen, Obstipation, Unruhe, Mundtrockenheit und Atemnot
• Welche Rolle spielen Angehörige?
• Helfende Rituale für die Mitarbeiter im Team und Mitbewohner
• Trauer – Leben mit Verlust und Abschied
• Wieviel Tod verträgt ein Mensch? Was heißt Selbstpflege?
• Wo können sich Assistenten/Betreuer Hilfe holen?

Zielgruppe:
Angesprochen werden alle, die dieses Thema schon lange in ihrem beruflichen Alltag für wichtig erachten oder auch sich ein erstes Mal in dieses Gelände wagen möchten. Die Auseinandersetzung mit "Sterben, Tod und Trauer" berührt immer den einen oder anderen ein wenig mehr… und das ist an diesem Tag erlaubt und wichtig. Erfahrungsgemäß werden wir aber auch viel Freude haben.
 
DatumSamstag, 21.10.2017 von 08:30 - 17:30 Uhr
OrtCentrum Viva, Immenstädterstr. 27, 87435 Kempten
Preis80,--€ incl. Seminarverpflegung
Va.-Nr.17KA17
ReferentMeike Stenger - Lehrerin für Pflegeberufe, Gesundheits- und Krankenpflegerin
InfoTeilnehmerzahl: max. 12 Personen

Anmeldeschluss: 29.09.2017