Unterstützte Kommunikation

 

Kommunikation als ein Schlüssel zur Teilhabe

Erzählen, Bedürfnisse äußern, Fragen stellen oder kommentieren. Für manche Menschen ist das aufgrund ihrer Behinderung schwierig oder erst gar nicht möglich. Für Angehörige als auch das gesamte Umfeld sind damit viele Fragen verbunden.

"Unterstützte Kommunikation" stellt ein Instrumentarium dar, um Sprachersatz, Sprachergänzung oder andere Hilfestellungen einzuführen, die Betroffenen und ihrem Umfeld eine Möglichkeit zur besseren Verständigung verschaffen.

Der Fachdienst Unterstützte Kommunikation richtet sich an Schüler der Astrid-Lindgren-Schule und Bewohner in Einrichtungen der Körperbehinderten Allgäu. Derzeit wird mit einigen Kooperationspartnern darüber hinaus daran gearbeitet, die Unterstützung übergreifend auch in anderen Lebensbereichen zu verankern, zum Beispiel am Arbeitsplatz.

Für die Betroffenen geht es darum, auf Basis der ihnen zur Verfügung stehenden persönlichen Ressourcen Strategien zu entwickeln, um sich mitzuteilen. Dies kann mithilfe Körpersprache, Gebärden, Kommunikationsordnern oder Sprachcomputern geschehen.

Der Fachdienst betreibt die Diagnostik, eine firmenunabhängige Beratung  hinsichtlich Hilfsmitteln, Unterstützung bei der Beantragung von Hilfsmitteln beim Kostenträger, Beratung von Betroffenen und ihrem Umfeld, sowie die alltagsorientierte Begleitung beispielsweise im Schulunterricht. Selbstverständlich führt er die Betroffenen auch in den Umgang mit den Kommunikationsmitteln ein.