Verein für Körperbehinderte Allgäu

 

Die Körperbehinderte Allgäu wurde ursprünglich im Jahr 1958 als Spastikerverein von engagierten Eltern körperbehinderter Kinder gegründet. Ziel war es, die Kinder in ihren Fähigkeiten zu fördern, ihnen eine schulische Bildungs zu ermöglichen und sie stärker in die Gesellschaft zu integrieren. Bis dahin gab es im Allgäu keine Einrichtungen mit diesem Auftrag.


Mit den Jahren ist der Verein immer weiter gewachsen, er hat mehr Mitglieder gewonnen, sich aber insbesondere auch um immer mehr Menschen mit Behinderung gekümmert und das in immer mehr Lebensbereichen und inzwischen auch in allen Lebensphasen.

Heute begleitet und unterstützt die Körperbehinderte Allgäu mit etwa 500 Mitarbeitern in mehreren Gesellschaften rund 1.300 Menschen mit Behinderung. Die operative Arbeit ist dabei mittlerweile in eigenständigen gemeinnützigen GmbHs eingebettet, deren Mutter der Verein für Körperbehinderte ist. Die weitaus größte Gesellschaft mit rund 470 Mitarbeitern ist die Körperbehinderte Allgäu gGmbH.

Ziel ist es immer, Menschen mit einer Körperbehinderung in ihrem Leben zu unterstützen und ihnen eine Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen. Dazu hat sich ein inzwischen breites Angebot für Betroffene und Angehörige in allen Lebensphasen entwickelt.

Mehr Informationen zu den konkreten Tätigkeiten finden Sie unter
http://www.kb-allgaeu.de/Abteilungen.html

Historie
Eine von vielen zentralen Entwicklungsstationen war die Gründung der Astrid-Lindgren-Schule in Kempten im Jahr 1978, einer Förderschule für Kinder mit Körper- und Mehrfachbehinderung, die der Weitsicht um dem Engagement der damaligen Vorstände Dr. Peter Landwehr und Hermann Malzer zu verdanken ist.

Aus dieser Keimzelle haben die weiteren Vorstände wie Marianne Guggemos, Franz Schwaighofer, Dr. Klaus Hunold, Ulrike Hilgers, Antonie und Leonhard Boneberg, Ursula Ott, Joachim Busch, Josef Leicht, sowie die Geschäftsführer Hans Reutemann und Reinhold Scharpf, ein komplexes allgäuweit tätiges Hilfs- und Förderangebot weiterentwickelt.

Als Dank und Anerkennung für dieses außergewöhnliche Engagement zum Wohle behinderter Menschen wurde Dr. Peter Landwehr, Hans Reutemann, Hermann Malzer seine Frau Erna und Dr. Klaus Hunold das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Zur Erfüllung der operativen Aufgaben übertrug der „Verein für Körperbehinderte Allgäu e.V.“ im Jahr 2001 die Geschäftsverantwortung an die „Körperbehinderte Allgäu gGmbH“, deren alleiniger Gesellschafter der Verein ist.

Im Jahr 2003 wurde die „Stiftung für Körperbehinderte Allgäu“ ins Leben gerufen, um langfristige Hilfen für Menschen mit Behinderung sicher zu stellen.

Vorstand:
Josef Leicht, 1. Vorsitzender
Steffen Colditz, 2. Vorsitzender
Martin Grimm, Kassier
Simone Magel-Dipre, Schriftführerin
Gisela Bock, Beirätin
Ernst Schafheitle, Beirat
Dr. Heinz Bauer, Beirat